Effiziente Ladeinfrastruktur: Darum lohnt sich das Mieten von Ladesäulen

Titelbild Ladesäulen mieten

Die Elektromobilität nimmt rasant zu, und mit ihr der Bedarf an zuverlässiger Ladeinfrastruktur für Unternehmen. Immer häufiger stellt sich dabei die Frage, ob es sinnvoller ist, Ladesäulen zu kaufen oder Ladeinfrastruktur zu mieten. Das Mietmodell im Rahmen von Charging as a Service bietet eine attraktive Alternative zur klassischen Investition.

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Vorteile das Mieten von Ladesäulen bietet, wie sich Kosten, Betrieb und Verantwortung verteilen und für welche Unternehmen sich dieses Modell besonders lohnt.

TL;DR – Das Wichtigste zum Mieten von Ladeinfrastruktur

  • Ladeinfrastruktur mieten bedeutet: keine Anfangsinvestition, sondern planbare monatliche Kosten. Betrieb, Wartung, Abrechnung und Service werden vollständig vom Anbieter übernommen.
  • Mietmodelle sind flexibel skalierbar und passen sich wachsenden Ladebedarfen an.
  • Unternehmen bleiben technisch aktuell, ohne selbst nachrüsten oder investieren zu müssen.
  • Charging as a Service reduziert Aufwand, Risiken und bürokratische Hürden deutlich.
Inhaltsverzeichnis

Vorteile des Mietens von Ladesäulen

Das Mieten von Ladesäulen bietet gegenüber dem Kauf mehrere signifikante Vorteile, die Unternehmen helfen, ihre E-Ladeinfrastruktur effizient und kosteneffektiv zu gestalten.

Infra­struktur kaufen

Planung, Bereitstellung der Elektroinfrastruktur und Installation durch ChargeOne

Opex statt Capex: Investitionen und Risiko liegt beim Käufer

Optional: Monatliche Abrechnung von Betrieb und Service

-

Optional: Abrechnung des Energieverbrauchs direkt mit den Nutzergruppen

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Charging as a Service

Planung, Bereitstellung der Elektroinfrastruktur, Installation, Betrieb und Service durch ChargeOne

Capex statt Opex: garantierte Kostenkontrolle

Monatliche Abrechnung von Betrieb und Service

Ladeinfrastruktur immer auf dem neuesten Stand

Abrechnung des Energieverbrauchs direkt mit den Nutzergruppen

4 Jahre Gewährleistung

Geringere Investitionskosten

Durch das Mieten von Ladeinfrastruktur entfallen die hohen Anschaffungskosten, die beim Kauf von Ladesäulen oder Wallboxen anfallen würden. Statt einer großen Einmalinvestition zahlen Unternehmen eine kalkulierbare monatliche Miete, die sich zuverlässig in die laufende Budgetplanung integrieren lässt. Das schont die Liquidität und reduziert finanzielle Risiken – insbesondere in Phasen von Wachstum oder Investitionen in andere Unternehmensbereiche.

ChargeOne übernimmt dabei sämtliche initialen Kosten, einschließlich der notwendigen Gebäudeertüchtigung und der vollständigen Installation der Ladeinfrastruktur. Auch laufende Leistungen wie das Ladesäulenmanagement, die Wartung und der Kundenservice sind bereits in der Miete enthalten.

Für Unternehmen bedeutet das: Klassische Capex-Ausgaben (Investitionen) werden zu planbaren Opex-Kosten (laufende Betriebsausgaben). Das vereinfacht nicht nur die Buchhaltung, sondern sorgt auch für eine deutlich höhere Kostenkontrolle über die gesamte Vertragslaufzeit.

Ladeinfrastruktur mieten heißt: keine Anfangsinvestition, volle Kostenkontrolle.

Flexibilität

Ein weiterer zentraler Vorteil beim Mieten von Ladesäulen ist die hohe Flexibilität. Unternehmen können die Vertragslaufzeit an ihre individuellen Anforderungen anpassen – in der Regel zwischen 5 und 8 Jahren.

Gleichzeitig bleibt die Wahl der Ladehardware flexibel: Unterschiedliche Modelle und Ladeleistungen lassen sich je nach Nutzungsszenario einsetzen und bei Bedarf austauschen. So entsteht eine Ladeinfrastruktur, die sich nicht am heutigen Stand, sondern an der tatsächlichen Entwicklung des Unternehmens orientiert.

Gerade bei wachsenden Unternehmen, dem Ausbau von E-Fahrzeugflotten oder veränderten Standortanforderungen zahlt sich dieses Modell aus. Zusätzliche Ladepunkte können jederzeit ergänzt oder bestehende Installationen angepasst werden – entweder innerhalb der bestehenden Vertragslaufzeit oder über eine neue, separate Laufzeit.

Mit der Erfahrung aus über 1.300 realisierten E-Mobility-Projekten unterstützt ChargeOne Unternehmen dabei, ihre Ladeinfrastruktur zukunftssicher und skalierbar aufzubauen, ohne sich frühzeitig festzulegen oder erneut investieren zu müssen.

Wartung und Service

Beim Mieten von Ladeinfrastruktur übernimmt ChargeOne den kompletten Betrieb der Ladesäulen – von der technischen Überwachung bis zum laufenden Support. Unternehmen müssen sich weder um Wartungsintervalle noch um Störungen oder Abrechnungsprozesse kümmern. Alle Leistungen kommen aus einer Hand, mit einem festen Ansprechpartner über die gesamte Vertragslaufzeit. Im Mietmodell von ChargeOne sind unter anderem enthalten:
  • 24/7-Service-Hotline für technische Störungen und Rückfragen
  • Gesetzlich vorgeschriebene Wartungen (z. B. DGUV-V3-Prüfungen)
  • Backend-Services inklusive Abrechnung der Ladevorgänge
  • Vor-Ort-Service bei technischen Problemen
  • Kostenloser Hardwareaustausch bei Defekten während der gesamten Vertragslaufzeit
Für Unternehmen bedeutet das maximale Betriebssicherheit bei minimalem Aufwand. ChargeOne stellt sicher, dass die Ladeinfrastruktur jederzeit funktionsfähig ist und den gesetzlichen Anforderungen entspricht – ohne zusätzliche Kosten oder internen Ressourcenaufwand.

Bürokratische Entlastung

Ein oft unterschätzter Vorteil beim Mieten von Ladesäulen ist die deutliche Entlastung von administrativen und rechtlichen Aufgaben. Als Charging-as-a-Service-Anbieter übernimmt ChargeOne sämtliche Anmeldungen und Genehmigungsverfahren bei den zuständigen Netzbetreibern und Behörden. Unternehmen müssen sich weder mit technischen Formularen noch mit regulatorischen Anforderungen befassen.

Der Ablauf ist dabei klar strukturiert: Nach der Beauftragung koordiniert ChargeOne die Abstimmung mit dem Netzbetreiber, kümmert sich um notwendige Genehmigungen und begleitet mögliche Netzanschlussanpassungen oder Erweiterungen.

Dadurch kann die Ladeinfrastruktur in der Regel innerhalb von 8 bis 12 Wochen vollständig installiert und betriebsbereit übergeben werden. Für Unternehmen bedeutet das einen erheblichen Zeitgewinn und eine schnelle Umsetzung – ohne internen Mehraufwand oder bürokratische Verzögerungen.

Diese Arten von Ladesäulen können Sie mieten

Bei ChargeOne können Unternehmen unterschiedliche Arten von Ladeinfrastruktur mieten – abgestimmt auf Nutzung, Standort und Ladebedarf. Grundsätzlich stehen sowohl AC-Ladelösungen für längere Standzeiten als auch DC-Ladelösungen für schnelles Laden zur Verfügung.

Die Auswahl der passenden Ladesäule ist entscheidend dafür, wie effizient und wirtschaftlich die Ladeinfrastruktur im Alltag genutzt wird.

ChargeOne unterstützt bei der Auswahl der geeigneten Lösung und kombiniert bei Bedarf verschiedene Ladepunkte an einem Standort. So entsteht eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur, die sowohl heutigen Anforderungen als auch zukünftigen Entwicklungen gerecht wird.

Wandladestationen

Wandladestationen sind eine platzsparende und kosteneffiziente Lösung für Unternehmen, die ihren Mitarbeitern, Kunden oder Gästen regelmäßige Lademöglichkeiten anbieten möchten. Bei ChargeOne können sowohl AC-Ladestationen als auch leistungsstärkere DC-Varianten gemietet werden – je nach Anwendungsfall.
  • Die Wechselstrom-Ladesäulen (AC) eignen sich besonders für Standorte mit längeren Parkzeiten, etwa Bürogebäude, Hotels, Wohnanlagen oder Einkaufszentren. Sie bieten Ladeleistungen im typischen Bereich von 11 bis 22 kW und ermöglichen das Laden über mehrere Stunden hinweg – ideal für den Arbeitsalltag oder längere Aufenthalte.
  • Gleichstrom-Ladesäulen (DC) kommen dort zum Einsatz, wo schneller geladen werden soll, aber kein klassischer Schnellladepark notwendig ist. Sie sind eine sinnvolle Zwischenlösung für Unternehmen mit höherem Ladebedarf auf begrenztem Raum.
Mann lädt E-Auto an ChargeOne Ladestation

Schnellladestationen

Für Standorte mit hohem Durchsatz oder zeitkritischen Ladeanforderungen sind DC-Schnellladestationen die passende Wahl. Diese ermöglichen das Laden von Elektrofahrzeugen in kurzer Zeit und sind besonders relevant für Flottenbetreiber, Logistikunternehmen oder stark frequentierte Standorte.

Je nach Ausführung bieten Schnellladestationen Ladeleistungen von 50 kW bis über 150 kW – in vielen Fällen auch darüber hinaus. Damit lassen sich Fahrzeuge innerhalb von 30 Minuten oder weniger signifikant nachladen.

Im direkten Vergleich zu AC-Ladesäulen stehen DC-Schnelllader für maximale Ladegeschwindigkeit und kurze Standzeiten, gehen jedoch mit höheren technischen Anforderungen einher. ChargeOne berät hier gezielt, welche Kombination aus AC- und DC-Ladepunkten für den jeweiligen Standort wirtschaftlich und zukunftssicher ist.

ChargeOne Hotelgarage

Kostenstruktur beim Mieten von Ladesäulen

Die Kostenstruktur beim Mieten von Ladesäulen setzt sich aus mehreren klar voneinander trennbaren Komponenten zusammen. Für Unternehmen liegt der große Vorteil darin, dass die Kosten transparent, planbar und langfristig kalkulierbar sind. Statt hoher Anfangsinvestitionen entstehen laufende, gut budgetierbare Ausgaben. Grundlage des Mietmodells ist eine monatliche Mietrate, die den Betrieb der Ladeinfrastruktur abdeckt. Die genaue Höhe hängt von mehreren Faktoren ab, die bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.

Welche Faktoren beeinflussen die monatliche Miete?

Kostenfaktor Erklärung
Art der Ladesäule AC-Wandladestationen sind in der Regel günstiger als leistungsstarke DC-Schnellladestationen mit hoher Ladeleistung.
Ladeleistung & Ausstattung Je höher die Ladeleistung und je umfangreicher die technische Ausstattung, desto höher die monatliche Miete.
Vertragslaufzeit Längere Laufzeiten (typischerweise 5–8 Jahre) können die monatlichen Kosten senken, da sich die Investitionen über einen längeren Zeitraum verteilen.
Serviceumfang Wartung, 24/7-Support, Backend-Services und Abrechnung sind je nach Paket enthalten und beeinflussen die Gesamtkosten.

In der monatlichen Miete sind in der Regel Bereitstellung, Betrieb, Wartung und Kundenservice bereits enthalten. Unternehmen profitieren dadurch von einer hohen Kostenkontrolle und sind vor unerwarteten Zusatzkosten geschützt.

Welche zusätzlichen Kosten sollten eingeplant werden?

Neben der Miete gibt es einige Kostenpunkte, die bewusst separat betrachtet werden sollten:

  • Stromverbrauch: Der geladene Strom wird verbrauchsabhängig abgerechnet. Die Höhe hängt von der Nutzungshäufigkeit, der Ladeleistung und dem zugrunde liegenden Stromtarif ab. Unternehmen können den Strom entweder selbst abrechnen oder – je nach Modell – direkt über ChargeOne an die Nutzer weitergeben.
  • Installation: Die Installationskosten werden von ChargeOne in der Regel vorfinanziert und in die monatliche Miete integriert. Zusätzliche Kosten können nur dann entstehen, wenn außergewöhnlich umfangreiche bauliche Maßnahmen oder Sonderanforderungen notwendig sind.
  • Netzanschlussgebühren: In Einzelfällen können Gebühren für Netzanschlussanpassungen anfallen, etwa bei einer Erhöhung der Anschlussleistung. Diese Kosten hängen vom zuständigen Netzbetreiber und den örtlichen Gegebenheiten ab.

Das Mieten von Ladeinfrastruktur bietet Unternehmen eine wirtschaftlich attraktive Alternative zum Kauf. Durch die klare Trennung von monatlicher Miete, laufendem Stromverbrauch und eventuellen Netzanschlusskosten bleibt die finanzielle Planung übersichtlich und verlässlich. So lassen sich Ladeinfrastruktur-Projekte realisieren, ohne das Budget durch hohe Einmalinvestitionen zu belasten.

Auswahl des richtigen Anbieters

Die Entscheidung, Ladeinfrastruktur zu mieten, steht und fällt mit der Wahl des richtigen Anbieters. Neben der technischen Qualität der Ladesäulen spielen Serviceumfang, Erfahrung und langfristige Verlässlichkeit eine zentrale Rolle. Um eine fundierte Entscheidung zu treffen, sollten Unternehmen mehrere Kriterien systematisch vergleichen.

Wichtige Kriterien bei der Anbieterauswahl

  1. Ladeleistung und Zukunftssicherheit: Der Anbieter sollte Ladelösungen anbieten, die zum aktuellen Bedarf passen und gleichzeitig zukunftsfähig sind. Während AC-Ladesäulen für längere Standzeiten geeignet sind, benötigen Unternehmen mit Zeitdruck oder Flottenbetrieb häufig DC-Schnellladestationen. Wichtig ist außerdem, dass sich die Ladeinfrastruktur später problemlos erweitern oder an neue Fahrzeugtypen anpassen lässt.
  2. Service, Support und Betrieb: Ein professioneller Anbieter übernimmt nicht nur die Installation, sondern auch den laufenden Betrieb. Dazu zählen:
    • regelmäßige Wartung und gesetzliche Prüfungen
    • schnelle Reaktionszeiten bei Störungen
    • ein erreichbarer technischer Support: ChargeOne bietet hier ein umfassendes Full-Service-Modell mit 24/7-Hotline, Backend-Betrieb und Vor-Ort-Service – ohne dass interne Ressourcen gebunden werden müssen.
  3. Bürokratische Entlastung und Projektabwicklung: Gerade Genehmigungen, Netzanschlüsse und Abstimmungen mit dem Netzbetreiber können Projekte verzögern. Ein erfahrener Anbieter übernimmt diese Aufgaben vollständig. ChargeOne begleitet den gesamten Prozess – von der Planung über die Genehmigungen bis zur Inbetriebnahme – mit einem festen Ansprechpartner.
  4. Transparente Preisgestaltung: Eine klare und nachvollziehbare Kostenstruktur ist essenziell. Unternehmen sollten darauf achten, dass Miete, Serviceleistungen und mögliche Zusatzkosten sauber getrennt und verständlich ausgewiesen sind. Versteckte Gebühren oder unklare Serviceabgrenzungen sind ein Warnsignal.
  5. Erfahrung und Referenzen: Referenzprojekte und Branchenerfahrung geben Sicherheit. Anbieter mit langjähriger Expertise können typische Herausforderungen frühzeitig erkennen und vermeiden. ChargeOne greift hier auf die Erfahrung aus über 1.300 realisierten E-Mobility-Projekten zurück.

Standardanbieter vs. ChargeOne – ein kurzer Vergleich

Standardanbieter:

  • Fokus häufig auf Hardware oder Energieversorgung
  • Teilweise mehrere Dienstleister für Installation, Betrieb und Abrechnung notwendig
  • Weniger individuelle Beratung, oft standardisierte Pakete

ChargeOne:

  • Alles aus einer Hand: Planung, Installation, Betrieb, Wartung und Abrechnung
  • Ein zentraler Ansprechpartner über die gesamte Laufzeit
  • Maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen jeder Größe
  • Keine Investitionskosten durch das Charging-as-a-Service-Modell

Wer Ladesäulen mieten möchte, sollte nicht nur Preise vergleichen, sondern den gesamten Leistungsumfang betrachten. Ein erfahrener Full-Service-Anbieter wie ChargeOne reduziert Komplexität, minimiert Risiken und sorgt dafür, dass die Ladeinfrastruktur zuverlässig funktioniert – heute und in Zukunft.

Rechtliche Aspekte beim Mieten von Ladesäulen

Beim Mieten von Ladesäulen unterscheiden sich die rechtlichen Rahmenbedingungen deutlich vom klassischen Kauf einer Ladeinfrastruktur. Für Unternehmen ist es entscheidend, die wichtigsten Vertrags- und Haftungsfragen zu verstehen, um einen rechtssicheren und reibungslosen Betrieb sicherzustellen. Das Mietmodell – insbesondere im Rahmen von Charging as a Service – vereinfacht viele dieser Punkte erheblich, da zentrale Pflichten beim Anbieter liegen.

Vertragsbedingungen

Beim Abschluss eines Mietvertrags für Ladeinfrastruktur sollten Unternehmen auf einige zentrale Punkte achten. Mietverträge haben in der Regel feste Mindestlaufzeiten, meist zwischen 5 und 8 Jahren, die an die wirtschaftliche Nutzung der Ladeinfrastruktur angepasst sind. Kündigungsfristen und Verlängerungsoptionen sollten klar geregelt sein, um Planungssicherheit zu gewährleisten.

Ebenso wichtig ist ein klar definierter Leistungsumfang. Der Vertrag sollte eindeutig festhalten, welche Leistungen in der monatlichen Miete enthalten sind – etwa Wartung, Support, Backend-Betrieb oder technische Updates. Transparente Regelungen zu Kosten, Zahlungsmodalitäten und möglichen Zusatzleistungen sorgen dafür, dass es während der Vertragslaufzeit keine unerwarteten finanziellen Überraschungen gibt.

Checkliste Vertragsbedingungen:

Gewährleistung und Haftung

Ein zentraler Vorteil beim Mieten von Ladeinfrastruktur liegt in der klar geregelten Verantwortung. Der Vermieter ist verpflichtet, die Ladesäulen während der gesamten Vertragslaufzeit in einem funktionsfähigen Zustand zu halten. Bei technischen Defekten oder Ausfällen übernimmt der Anbieter die Reparatur oder den Austausch der Hardware.

Die Haftung ist dabei eindeutig verteilt: Der Anbieter trägt die Verantwortung für Mängel an der Ladeinfrastruktur selbst, während der Betreiber für den ordnungsgemäßen Gebrauch verantwortlich ist. Unternehmen sollten dennoch prüfen, ob bestehende Versicherungen den Betrieb der Ladeinfrastruktur abdecken oder ob ergänzende Absicherungen sinnvoll sind.

Checkliste Gewährleistung & Haftung:

Anmeldung beim Netzbetreiber

Die Anmeldung von Ladesäulen beim zuständigen Netzbetreiber ist ein verpflichtender Schritt vor der Inbetriebnahme. Dafür sind technische Unterlagen, Leistungsangaben und gegebenenfalls Genehmigungen erforderlich. Im Mietmodell übernimmt der Anbieter diesen Prozess vollständig.

ChargeOne koordiniert die Anmeldung, stimmt sich mit dem Netzbetreiber ab und stellt sicher, dass alle technischen und rechtlichen Anforderungen erfüllt sind. Unternehmen profitieren davon, da sie sich weder mit formalen Vorgaben noch mit technischen Detailfragen auseinandersetzen müssen.

Checkliste Netzbetreiber-Anmeldung:

Markttrends und Zukunftsaussichten

Die Elektromobilität entwickelt sich rasant weiter und mit ihr der Bedarf an leistungsfähiger Ladeinfrastruktur. In Europa steigt der Anteil von Elektrofahrzeugen an den Neuzulassungen kontinuierlich, und politische Vorgaben sowie Klimaziele beschleunigen diesen Wandel zusätzlich. Für Unternehmen bedeutet das: Ladeinfrastruktur ist längst kein optionales Zusatzangebot mehr, sondern wird zunehmend zu einem strategischen Standort- und Wettbewerbsfaktor.

Parallel dazu gewinnen Miet- und Servicemodelle wie Charging as a Service stark an Bedeutung. Anstatt sich langfristig auf eine bestimmte technische Lösung festzulegen, setzen immer mehr Unternehmen auf skalierbare Modelle, bei denen Ladepunkte bei Bedarf erweitert, ausgetauscht oder leistungsseitig angepasst werden können. Gerade vor dem Hintergrund sich schnell entwickelnder Ladetechnologien bietet das Mieten von Ladeinfrastruktur einen entscheidenden Vorteil: Unternehmen bleiben technisch flexibel und vermeiden das Risiko von Fehlinvestitionen.

Ein weiterer Trend ist die stärkere Vernetzung und Digitalisierung von Ladeinfrastruktur. Backend-Systeme, Lastmanagement, Abrechnungslösungen und die Integration in bestehende Gebäudetechnik werden zunehmend zum Standard. Mietmodelle ermöglichen es Unternehmen, diese Entwicklungen ohne zusätzlichen Implementierungsaufwand zu nutzen, da Updates, Wartung und Systemanpassungen durch den Anbieter erfolgen.

Für Unternehmen schafft das eine hohe Zukunftssicherheit. Wer heute Ladeinfrastruktur mietet, kann auf steigende Nutzerzahlen, neue Fahrzeugmodelle oder veränderte gesetzliche Anforderungen reagieren, ohne die gesamte Infrastruktur neu planen zu müssen. Das Mietmodell wird damit zu einem zentralen Baustein einer nachhaltigen und langfristig tragfähigen E-Mobilitätsstrategie.

Warum das Mieten von Ladesäulen lohnt

Das Mieten von Ladeinfrastruktur bietet Unternehmen eine wirtschaftlich sinnvolle und zukunftssichere Alternative zum Kauf. Statt hoher Anfangsinvestitionen profitieren Unternehmen von planbaren monatlichen Kosten, hoher Flexibilität und umfassenden Serviceleistungen, die den Betrieb der Ladeinfrastruktur zuverlässig absichern. Ob AC-Wandladestationen für längere Standzeiten oder DC-Schnellladestationen für zeitkritische Ladevorgänge – wir bieten maßgeschneiderte Ladelösungen für Unternehmen.

Darüber hinaus vereinfacht das Mietmodell die Umsetzung erheblich: Rechtliche und organisatorische Aufgaben, Wartung, Betrieb und Abrechnung liegen beim Anbieter. Unternehmen sparen Zeit, reduzieren Risiken und bleiben technisch auf dem neuesten Stand. Gerade vor dem Hintergrund steigender E-Fahrzeugzahlen und sich schnell weiterentwickelnder Ladetechnologien ist das Mieten von Ladesäulen eine strategisch kluge Entscheidung.

Ladeinfrastruktur mieten heißt: keine Investitionskosten, maximale Flexibilität und ein dauerhaft sicherer Betrieb.

Wenn Sie prüfen möchten, welche Mietlösung für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, beraten wir Sie gerne persönlich. Lassen Sie sich ein individuelles Angebot für Ihre Ladeinfrastruktur erstellen und erfahren Sie, wie ChargeOne Sie auf dem Weg zur zukunftsfähigen E-Mobilität unterstützen kann.

Häufige Fragen zum Mieten von Ladeinfrastruktur (FAQ)

Was bedeutet „Ladeinfrastruktur mieten“ genau?

Beim Mieten von Ladeinfrastruktur stellt ein Anbieter wie ChargeOne die Ladesäulen inklusive Planung, Installation, Betrieb und Wartung gegen eine monatliche Miete bereit. Die Ladepunkte bleiben Eigentum des Anbieters, Unternehmen nutzen sie ohne eigene Investition.
Die Kosten setzen sich in der Regel aus einer monatlichen Miete und den Stromkosten zusammen. Die Höhe der Miete hängt unter anderem von der Art der Ladesäule (AC oder DC), der Ladeleistung, der Anzahl der Ladepunkte, der Vertragslaufzeit und dem Serviceumfang ab. Hohe Einmalinvestitionen entfallen.

Unternehmen können sowohl AC-Ladesäulen und Wallboxen für längere Standzeiten als auch DC-Schnellladestationen für schnelles Laden mieten. Häufig werden beide Varianten kombiniert, um unterschiedliche Nutzungsanforderungen an einem Standort abzudecken.

Beim Mietmodell übernimmt der Anbieter den kompletten Betrieb. Dazu gehören Wartung, gesetzliche Prüfungen, technischer Support, Backend-Betrieb sowie – je nach Modell – die Abrechnung der Ladevorgänge. Unternehmen haben dadurch kaum eigenen Aufwand.

Typische Vertragslaufzeiten liegen zwischen 5 und 8 Jahren. Innerhalb dieser Zeit kann die Ladeinfrastruktur erweitert oder angepasst werden, zum Beispiel bei wachsendem Ladebedarf oder beim Ausbau einer E-Fahrzeugflotte.

Ja. Mietmodelle sind besonders zukunftssicher, da Technik, Software und Service durch den Anbieter aktuell gehalten werden. Unternehmen können flexibel auf neue Fahrzeugmodelle, steigende Nutzerzahlen oder geänderte Anforderungen reagieren, ohne erneut investieren zu müssen.

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