THG-Quoten jetzt auch über Anbieter von Ladeinfrastruktur generieren

ChargeOne THG-Quoten

Seit diesem Jahr können auch Betreiber von öffentlichen Ladesäulen THG-Quoten generieren, damit aktiv in den Emissionshandel einsteigen und E-Mobilität wirtschaftlich nutzen. Unternehmen, die zur Kompensation ihrer Treibhausgasemissionen verpflichtet sind, können so THG-Quoten von E-Mobilitäts-Anbietern einkaufen.

THG-Quotenhandel soll Treibhausgasemissionen senken

Die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor senken, bei gleichzeitigem Ausbau von klimafreundlicher Infrastruktur – das sind die politischen Ziele, die hinter der Treibhausgasminderungsquote stecken. Schon seit 2015 sollen so im Verkehrssektor mehr erneuerbare Energien genutzt werden. Von der Treibhausgasquote verspricht sich die Politik dazu einen entscheidenden Beitrag.

E-Mobilität und Ladeinfrastruktur auf der politischen Agenda

Bereits im Dezember 2019 hat die Europäische Kommission den EU Green Deal als wesentlichen Faktor für ein klimaneutrales Europa bis 2050 angekündigt. Dieser umfasst insbesondere auch die Umstellung auf nachhaltige und intelligente Mobilität. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung wurde als Ziel der Ausbau der Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität auf insgesamt eine Million öffentliche Ladepunkte bis 2030 gesetzt – inklusive Überarbeitung des “Masterplan Ladeinfrastruktur“: So werden Im EU Verkehrsbereich 2035 nur noch CO2-neutrale Fahrzeuge zugelassen. Die Klimaziele des neuen Klimaschutzgesetzes fordern außerdem 15 Mio. vollelektrische PKW im Jahr 2030 und den starken Ausbau der öffentlichen Ladestruktur, um die Akzeptanz der E-Mobilität weiter zu steigern.

THG Quote generieren und verkaufen: Neue Chancen für Betreiber von Ladeinfrastruktur

Die Elektromobilität trägt heute schon in hohem Maße dazu bei, die Verkehrswende voranzutreiben und Emissionen zu senken. Seit 2022 sind die Betreiber von Ladesäulen für E-Mobilität außerdem berechtigt, THG-Quoten zu generieren und zu handeln. Das tut nicht nur der Umwelt gut, sondern kann sich für die Unternehmen, deren Ladeinfrastruktur betrieben wird, auch finanziell lohnen! Denn die eingesparten Treibhausgas-Emissionen können als THG-Quoten verkauft werden und sind somit bares Geld wert.

Der Handel mit den Quoten-verpflichteten Unternehmen bietet für Anbieter von Ladeinfrastruktur also zusätzliche Erlösmöglichkeiten. Gleichzeitig ist der Quotenhandel ein komplexes Instrument – viele Faktoren müssen beachten, wie beispielsweise Art des Strombezugs, wie der Strom in den Straßenverkehr gebracht werden darf oder Abstimmung mit Hauptzollamt und Umweltbundesamt. Gut, wenn Profis für E-Mobilität hier unterstützen können.

Von THG-Quote profitieren – mit Ladestationen von ChargeOne

Unternehmen, die Ladestationen für ihre Firmenflotte zur Verfügung stellen oder Hotels und andere öffentliche Einrichtungen, die ihren Mitarbeiter*innen und Kund*innen Ladestationen anbieten, haben so die Möglichkeit, ihren THG-Quotenhandel über ChargeOne abzuwickeln. So können sie die monatlichen Betriebskosten für ihre E-Mobilität reduzieren ohne sich selbst um die komplizierten Abrechnungsdetails kümmern zu müssen. Weitere Vorteile eines gebündelten Handels liegen auf der Hand: Einzelne Beträge sind oftmals für den direkten Handel zu niedrig, außerdem werden administrative Prozesse übernommen und kleinere Quotenmengen gebündelt, um so „Großhandelspreise“ und ein breites Netzwerk an Quotenverpflichteten zu erreichen.

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